Dienstfahrrad – Gleichstellung mit dem Dienstwagen

Dienstwagen | 1%-Regelung | Norma Ebeling-Kapitz

Die Finanzämter sind angewiesen, rückwirkend für das Jahr 2012 Dienstfahrräder steuerlich mit einem Dienstwagen gleichzustellen. Damit kann der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern nun – genauso wie bisher bei einem Firmenwagen – ein Dienstfahrrad auf Firmenkosten, auch zur privaten Nutzung, zur Verfügung stellen.

Dabei ist für die private Nutzung ebenfalls die Versteuerung nach der 1%-Regelung vorgesehen. Das heißt, vom Listenneupreis des Fahrrads ist pro Monat 1 % als geldwerter Vorteil durch den Arbeitnehmer zu versteuern. Eine Versteuerung für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte des Arbeitnehmers entfällt jedoch.

Die Maßnahme erfolgt aus umweltpolitischen Gründen und ist gerade für die Großstädte sicherlich empfehlenswert. Da für ein hochwertiges Fahrrad schnell Anschaffungskosten von bis zu 2.000,00 Euro oder für ein E-Bike bei einem Spitzenmodell auch bis zu 6.000,00 Euro zusammenkommen können, ist die Neuregelung auf jeden Fall eine Überlegung wert.

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