Praxisbeispiel zum „arbeitgeberveranlassten“ Frühstück

Praxisbeispiel | Bewirtungskosten | Claudia Auernhammer

Bewirtungskosten: arbeitgeberveranlasstes FrühstückIm Praxisbeispiel war unser Mitarbeiter M von Montag 8:00 Uhr bis Donnerstag 17:00 Uhr auf  beruflich veranlasster Auswärtstätigkeit in Berlin.

Der Arbeitgeber hat M für die Nächte ein Hotelzimmer mit Frühstück bereits vorab reserviert. Die Übernachtung kostet 80 Euro je Nacht, das Frühstück ist mit 12 Euro täglich in der Hotelrechnung ausgewiesen. Die Hotelrechnung ist an den Arbeitgeber adressiert und wurde von ihm in der Woche nach der Rückkehr überwiesen.

Lösung des Sachverhalts

Beim oben dargestellten Beispiel handelt es sich um eine arbeitgeberveranlasste Frühstücksgestellung, da die Voraussetzungen der Arbeitgeberveranlassung erfüllt sind. Die Rechnung ist auf den Arbeitgeber ausgestellt und der Arbeitgeber trägt die Kosten der Hotelrechnung. Das Frühstück ist daher mit dem Sachbezugswert von 1,57 Euro (Stand 2012) zu bewerten. Der Wert von 1,57 Euro (Stand 2012) muss daher zwingend vom Mitarbeiter einbehalten oder als Wert besteuert werden.

Im Sachverhalt ist nicht näher dargestellt, ob ein Verpflegungsmehraufwand vom Arbeitgeber gewährt wird. Wird ein Verpflegungsmehraufwand vom Arbeitgeber gewährt, kann der Sachbezugswert von 1,57 Euro (Stand 2012) einbehalten werden. Durch den Einbehalt kann die Besteuerung unterbleiben.

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