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Gefahrstoffbeauftragte/r

INHOUSE-SCHULUNG, Dauer 2 Tage

Kompakt-Ausbildung Gefahrstoffbeauftragter in nur 2 Tagen

Der falsche Umgang mit Gefahrstoffen gefährdet die Sicherheit von Mitarbeitern, deren Gesundheit und nicht zuletzt die Umwelt. Unternehmer sind laut GefStoffV § 6 und § 7 verpflichtet, Risiken im Betrieb zu erfassen, zu beurteilen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Wer dieser Pflicht nicht durch eine fachkundige Person nachkommt oder sich fachkundig beraten lässt, gefährdet sein Unternehmen: Bei Verstoß gegen Vorschriften der Gefahrstoffverordnung drohen nach § 27 des Chemikaliengesetzes empfindliche Geldbußen und sogar Freiheitsstrafen. Rechtssicherheit liefert eine Ausbildung, die den Teilnehmern in nur zwei Tagen die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung vermittelt und sie zu fachkundigen Personen qualifiziert.

  • Ziele & Nutzen

    • Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen: Nach erfolgreicher Teilnahme können die Absolventen notwendige Schutzmaßnahmen festlegen, Anweisungen für die sichere Lagerung gefährlicher Stoffe bzw. Zubereitungen geben und organisieren den Umgang mit Gefahrstoffen inclusive der richtigen Einstufung und Kennzeichnung der Stoffe nach den neuen Kriterien der GHS.
    • Praxisnahe, kompakte Unterweisung: In nur zwei Tagen erlangen die Teilnehmer die notwendige Fachkunde. Wichtige gesetzlich geforderte Verfahrensweisen, wie die Gefährdungsbeurteilung und das Erstellen von Betriebsanweisungen und Unterweisungen, werden konkret am Beispiel aufgezeigt.
    • Umfassende Praxisleitfäden: Nach der Ausbildung dient das Skript mit zahlreichen praxisrelevanten Checklisten und Handlungsanleitungen als perfektes Nachschlagewerk im Arbeitsalltag.
    • Qualifizierter Leistungsnachweis: Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Gefahrstoffbeauftragter“ und können ihre Fachkunde bei Kontrollen nachweisen.

  • Inhalte

    Fachkunde zu Gefahrstoffen

    Rechtliche Grundlagen
    Die aktuellen Anforderungen - so setzen Sie sie in der Praxis sicher um!


    Rechtliche Grundlagen - europäisch und national

    • Gesetze: ChemikalienG, ArbeitsschutzG, EU-RL, REACH, GHS/CLP
    • Unterscheidung Gefahrstoff und Gefahrgut
    • Gefahrstoffverordnung: Ziele und Anforderungen
       

    Schnittstellen zu anderen Rechtsbereichen

    • Das Zusammenspiel zwischen Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheitsverordnung und Gefahrstoffverordnung
    • Berufsgenossenschaftliches Vorschriften- und Regelwerk (DGUV V, DGUV R und DGUV I)
       
    Aufgaben und Pflichten des Gefahrstoffbeauftragten
    Fachkundige Unterstützung der Geschäftsleitung:
    • Organisation des betrieblichen Gefahrstoffmanagements
    • Beurteilungspflichten nach der GefStoffV: Informationen ermitteln, einstufen und kennzeichnen
    • Dokumentationsverpflichtungen
    • Grenzwerte und Exposition laut GefStoffV
    • Gefährdungsbeurteilungen erstellen und daraus Maßnahmen nach STOP ableiten
    • Schutzmaßnahmen entscheiden und umsetzen
    • Betriebsanweisung: Aufbau, Erstellung und Unterweisung
    • Beschäftigte unterweisen und informieren
    • EMKG – Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe
    • Gefahrstoffverzeichnis auf Basis aktueller Sicherheitsdatenblätter erstellen
    • Die Zusammenarbeit mit Fremdfirmen und Behörden koordinieren

    Die GefStoffV in der praktischen Anwendung
    Gefahren im Umgang mit Gefahrenstoffen erkennen und aktiv im Management mitwirken
    • DGUV Regeln, Informationen und Handlungsanleitungen praktisch anwenden
    • TRGS‘n praktisch anwenden
    • Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen
    • TRGS 400 Gefährdungsbeurteilung 
    • Expositionsverzeichnis (TRGS 410)
    • TRGS 500: Schutzmaßnahmen
    • Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern
    • Neue Aspekte bei der Substitution (TRGS 600) 
    • TRGS 900 Arbeitsplatzgrenzwerte
    • Anpassungen der TRGS 910 „Tätigkeiten mit krebserzeugenden Stoffen – Risiko-Konzept
    • Das Sicherheitsdatenblatt
    • Expositionen an den Arbeitsplätzen erkennen 
    • Stoffe und Gemische richtig einstufen und kennzeichnen
    • Gefahrenklassen und –kategorien (CLP Verordnung)
    • Gefahrenhinweise
    • H- und P-Hinweise
    • Lagerung von Gefahrstoffen optimieren und überwachen
    • Innerbetrieblichen Transport von Gefahrstoffen sicher organisieren
    • TRGS 800: Brandschutz
    • Verhalten bei Betriebsstörungen und Unfällen: Mitarbeiter sensibilisieren und trainieren
    • Entsorgung von Gefahrstoffen / Reststoffen, Bezüge zum Gefahrgutrecht und Abfallrecht herstellen
  • Teilnehmerkreis

    Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsfachkräfte, Brandschutz- und Umweltbeauftragte, (angehende) Gefahrstoffbeauftragte, Verantwortliche, die mit der Prüfung und Umsetzung der Gefahrstoffvorschriften beauftragt sind sowie Mitarbeiter in Betrieben, in denen mit Gefahrstoffen umgegangen wird.

  • Abschluss / Prüfung

    Am zweiten Tag der Ausbildung wird ein Online-Abschlusstest im Multiple-Choice-Verfahren freigeschaltet. Dieser Test ist innerhalb von 14 Tagen abzulegen. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat “Gefahrstoffbeauftragte/r“. Dieses dient als Nachweis der für Gefahrstoffbeauftragte gesetzlich geforderten Fachkenntnisse (GefStoffV § 6 und § 7).

  • Hintergrundinformationen

    Gesetzliche Grundlage – Die Gefahrstoffverordnung

    Unternehmer sind nach § 6 und § 7 der Gefahrstoffverordnung verpflichtet Risiken und Gefährdungen im Unternehmen zu erfassen und zu beurteilen. Im Arbeitsschutz ist der richtige Umgang mit Gefahrstoffen ein wichtiger Baustein für die Sicherheit der Mitarbeiter. Hierfür kann der Unternehmer eine fachkundige Person zum Gefahrstoffbeauftragen benennen. Die Fachkunde kann durch eine Ausbildung zum Gefahrstoffbeauftragten nachgewiesen werden.

    Aufgaben des Gefahrstoffbeauftragten

    Gefahrstoffbeauftragte legen im Unternehmen Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter zum sicheren Umgang mit Gefahrstoffen fest. Sie erstellen Gefährdungsbeurteilungen sowie Betriebsanweisungen und führen regelmäßig Unterweisungen der Mitarbeiter durch. Sie sind zudem verantwortlich für die richtige Lagerung und den sicheren innerbetrieblichen Transport von Gefahrstoffen.

    Fachkunde nachweisen

    Gefahrstoffbeauftragte müssen die aktuellen gesetzlichen Anforderungen kennen, um entsprechende Schutzmaßnahmen im Unternehmen umsetzen zu können. Die Gefahrstoffverordnung wurde zum 01.06.2015 novelliert, um sie an die CLP-Vorgaben mit den neuen Kennzeichnungen und Einstufungen anzupassen. Zudem wurden Neuerungen zum Explosionsschutz und zur Gefährdungsbeurteilung aufgenommen. Die 2-tägige Ausbildung zum Gefahrstoffbeauftragten der AKADEMIE HERKERT vermittelt alle fachlichen Grundlagen sowie die aktuellen Anforderungen aus der Gefahrstoffverordnung und qualifiziert damit zur fachkundigen Person.


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Dr.
Michael Hagel
Dipl.-Ing.
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Zertifikat (bei erfolg. Prüfung) oder Teilnahmebescheinigung (ohne Prüfung) als Nachweis über die erworbene Fachkunde nach GefStoffV § 6 und § 7.

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3 VDSI Punkte Arbeitsschutz

VDSI Punkt Brandschutz

VDSI Punkt Umweltschutz
Produktcode: 77020
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