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Fachwissen & Neuigkeiten

„Halbzeit“ für die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) (13.03.2017)

Seit dem 25.05.2016 ist die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Die Verordnung sieht eine Übergangszeit von zwei Jahren vor und gilt damit in Deutschland und der gesamten Europäischen Union ab dem 25.05.2018. Für Unternehmen bedeutet das „Halbzeit“, um sich auf die neuen Regelungen und Anforderungen vorzubereiten.  

Wieso wird das Datenschutzrecht reformiert?

Die bisherigen Datenschutzgesetze der EU-Mitgliedstaaten basieren auf der EU-Datenschutzrichtlinie von 1995 (Richtlinie 95/46/EG). Die Umsetzung dieser Richtlinie war den einzelnen Mitgliedstaaten weitgehend selbst überlassen. Das führte zu einem uneinheitlichen Schutzstandard in Europa. So müssen sich Unternehmen, die europaweit tätig sind, momentan mit 28 (!) verschiedenen Datenschutzgesetzen auseinandersetzen. Ziel der EU-DSGVO ist es also, das Datenschutzniveau in Europa zu vereinheitlichen. Fälle, die nicht in der EU-DSGVO geregelt sind, können aber weiterhin durch nationales Recht der Mitgliedsstaaten geregelt werden.

Welche Unternehmen sind betroffen?

Die EU-DSGVO gilt unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten der EU. Außerdem gilt sie für Unternehmen aus Drittländern, die Waren und Dienstleistungen innerhalb der EU anbieten.

Welche Neuerungen ergeben sich durch die EU-DSGVO?

Die EU-DSGVO bringt zahlreiche Änderungen u. a. bei den folgenden Themen mit sich

  • Einwilligung

    Grundsätzlich gilt im Umgang mit personenbezogenen Daten der Grundsatz „Verbot mit Erlaubnisvorbehalt“. D. h., ohne Einwilligung des Betroffenen dürfen Unternehmen keine persönlichen Informationen verarbeiten. Das vorgeschriebene Mindestalter in der EU-DSGVO für wirksame Einwilligung beträgt 16 Jahre. Durch eine Öffnungsklausel kann dieses jedoch auf 13 Jahre gesenkt werden. Wichtig ist, dass die Einwilligung freiwillig erfolgt. Das bedeutet z. B., dass sie ohne Nachteile widerrufbar sein muss.

  • Recht auf Löschung

    Wenn Betroffene nicht damit einverstanden sind, dass ihre Daten weiter verarbeitet werden, und es keine legitimen Gründe für deren Speicherung gibt, müssen die Daten gelöscht werden. Das fordert bereits das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).  Laut EU-DSGVO müssen Unternehmen künftig auch andere Stellen, die diese Daten ebenfalls verarbeiten, von dem Löschwunsch bzw. der Löschverpflichtung informieren. Die Löschpflicht umfasst dabei neben den Daten und Datenkopien auch Links auf die Daten und Kopien.
  • Datenportabilität

    Eine weitere Neuerung wird in Artikel 18 geregelt: Das Recht auf Datenportabilität. Das bedeutet, dass Betroffene Anspruch darauf haben, ihre Daten in einem „strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format“ zu erhalten, sodass sie diese an einen anderen Anbieter einfach weiterleiten können. Verbraucher können sogar verlangen, dass der bisherige Verwender die Daten direkt an den neuen Anbieter übermittelt – sofern dies technisch möglich ist.
  • Folgenabschätzung

    Hinsichtlich der Datensicherheit müssen Unternehmen künftig eine „Datenschutz-Folgenabschätzung“ machen. Und zwar immer dann, wenn es sich um eine risikobehaftete Datenverarbeitung handelt. Falls sich aus dieser Abschätzung ergibt, dass für den Betroffenen ein Risiko besteht, muss die Aufsichtsbehörde informiert werden. Innerhalb von acht Wochen muss diese dem Unternehmen dann eine schriftliche Empfehlung zur Risikominimierung geben. Sie kann die Datenverarbeitung aber auch komplett untersagen.
  • Rechenschaftspflicht

    Diese Neuerung könnte erheblichen Aufwand in sich bergen. Denn Unternehmen müssen künftig nachweisen, dass sie personenbezogene Daten gemäß den neuen EU-Regelungen verarbeiten. Die EU-DSGVO wird Methoden bereitstellen, um die Einhaltung dieser Pflicht zu vereinfachen.
  • Bußgeld

    Die Sanktionen für Datenschutzverstöße wurden in der EU-DSGVO deutlich verschärft. Bisher lag das maximale Bußgeld bei 300.000,00 EUR. Aufgrund dieser relativ „geringen“ Summe, haben vor allem ausländische Konzerne das deutsche Datenschutzrecht oft absichtlich ignoriert. Nun wurden die Strafen angepasst: Geldbußen in Höhe von zwei bis vier Prozent des weltweit erzielten Jahresumsatzes oder 20 Millionen Euro sind möglich. Damit sollen die Unternehmen nachdrücklich zur Einhaltung der EU-DSGVO gezwungen werden.


Aktuelle Informationen zur neuen EU-DSGVO sowie zu weiteren gesetzlichen Änderungen im Datenschutz erhalten Sie bei der AKADEMIE HERKERT im Seminar „Update Datenschutz 2017 - Alle Neuerungen kompakt für Datenschutzbeauftragte und Geschäftsführer“.

Ab 1. Mai 2014 gilt die neue EnEV: Schulung zur praktischen Umsetzung der Änderungen und Verschärfungen (18.03.2014)

Die Bundesregierung hat die Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) endgültig verabschiedet.

Damit tritt die neue EnEV mit zahlreichen Veränderungen und Verschärfungen am 1. Mai 2014 in Kraft.

Achtung AGG: Wichtige Urteile im Kündigungsrecht (20.03.2014)

Das Bundesarbeitsgericht urteilte am 12.12.2013: Wird einer schwangeren Arbeitnehmerin nach dem Mutterschutzgesetz unrechtmäßig gekündigt, ist diese Kündigung nicht nur unwirksam: Die Betroffene kann darüber hinaus Anspruch auf eine Entschädigung haben, da sie aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert wurde.

Achtung: Am 01. Juni 2015 tritt die neue Betriebssicherheitsverordnung in Kraft! (31.03.2015)

Die neue Betriebssicherheitsverordnung bringt 2015 gravierende inhaltliche und strukturelle Änderungen mit sich! Bei der Umsetzung der Vorschriften gewährt die neue BetrSichV zwar einen größeren Handlungsspielraum, gleichzeitig steigen dadurch aber auch die Verantwortung und Risiken für die Unternehmen.

Achtung! Ab sofort gelten neue Vorschriften für den Lagerbereich. (02.08.2016)

Auf der „Jahrestagung: Lagersicherheit 2016“ stellen Experten die wichtigsten Themen der Lagersicherheit vor. Verantwortliche Personen im Lager erhalten Informationen über die Auswirkungen neuer Vorschriften auf die Sicherheitsbestimmungen. In persönlichem Ambiente können die Teilnehmer nach hochwertigen Vorträgen aus der Praxis an spannenden Diskussionen mitwirken. Außerdem bieten die Zwischenpausen viele Möglichkeiten sich mit anderen Lagerverantwortlichen auszutauschen.

Aktuelle Neuerungen im Arbeitsschutz – Jahrestagung Arbeitsschutz 2016/2017 am 29.11.2016 (30.09.2016)

Verantwortliche im Arbeitsschutz müssen stets die aktuellen Entwicklungen und Trends im Blick behalten. Der Gesetzgeber plant für 2017 wichtige Änderungen im Arbeitsschutz, darunter die neue DIN ISO 45001:2017 (Gesundheits- und Arbeitsschutzmanagementsystem), die neue Arbeitsstättenverordnung und die neue Gefahrstoffverordnung.

Aktuelle Rechtsprechung im Berufsbildungsrecht (20.04.2015)

Erneut gibt es zahlreiche wichtige Gesetzesänderungen und aktuelle BAG-Entscheidungen, die sich auf die berufliche Ausbildung auswirken.

Aktuelle Strategien und Techniken im Einkauf: Praxistagung "Einkauf und Beschaffung 2015" (29.06.2015)

Der Einkauf steht zunehmend im Fokus der Unternehmen, vor allem, wenn es um mögliche Einsparpotenziale geht. Dieser Bedeutungszuwachs in den vergangenen Jahren ist enorm. Zunehmender Preisdruck, neue Anforderungen durch Globalisierung und die Dynamik der Märkte stellen Einkäufer vor neue Herausforderungen.

Aktuelle Studie belegt: HR-Manager setzen auf Weiterbildung als Antwort auf den Fachkräftemangel (19.05.2014)

Qualifizierte Mitarbeiter sind rar. Die aktuelle TNS Infratest-Studie "Weiterbildungstrends in Deutschland 2014", die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter über 300 Personalverantwortlichen durchgeführt wurde, bestätigt diesen Mangel. Mittlere und große Unternehmen sind besonders stark betroffen. In 76 Prozent der mittleren und 82 Prozent der großen Betriebe fehlen nach Angaben der Befragten ausgebildete Fachkräfte.

Ausbilder aufgepasst! Aktuelles Expertenwissen rund um Recht, Recruiting und Azubi-Führung (28.08.2017)

Der Ausbildungsalltag bringt jeden Tag neue Herausforderung mit sich. Auf dem Ausbilder-FORUM 2017 der AKADEMIE HERKERT erhalten Ausbilder deshalb wertvolles Experten-Know-how zu den Rechten und Pflichten der Ausbildung, erfolgreichem Recruiting und der Motivation und Führung von Auszubildenden.

Rechtsanwältin Dr. Carmen Hergenröder bringt die Teilnehmer in einem kompakten Rechtsupdate auf den neuesten Wissensstand. Rechtliche Änderungen ergeben sich u.a. aus der Reform des Mutterschutzgesetzes, das zum 1.1.2018 in Kraft tritt, und den Neuregelungen des Ausbildungsnachweises, der seit März 2017 auch elektronisch geführt werden kann. Spannende Einblicke in die erfolgreiche Führung und Motivation von Auszubildenden sowie in das Young Talent Management bieten weitere Vorträge aus der Praxis für die Praxis. Außerdem zeigt Kommunikationspsychologin Katja Jochim, worin die Hauptursachen für Konflikte, Missverständnisse und Fehlinterpretationen liegen und gibt neurowissenschaftliche Einblicke in Alltagssituationen der betrieblichen Ausbildung.  

Im persönlichen Ambiente können die Teilnehmer den vier Expertinnen ihre individuellen Fragen stellen. Neben praktischen Impulsen und wertvollen Hilfestellungen, bietet die Tagung außerdem Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch mit anderen Ausbildungsleitern. 

Das Ausbilder-FORUM 2017 ist die ideale Anlaufstelle für Ausbilder und Ausbildungsleiter, um neue Anregungen für den Ausbildungsalltag zu erhalten und damit Nachwuchskräfte erfolgreich durch die Ausbildung zu führen. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Tagung dieses Jahr erstmals an vier Standorten angeboten:  am 08.11.2017 in Berlin, am 14.11.2017 in Frankfurt am Main, am 30.11.2017 in München und am 06.12.2017 in Hannover. Detaillierte Informationen zu Programm und Anmeldung erhalten Interessierte unter www.tagung-ausbilderforum.de.

Ausbilder aufgepasst! Aktuelles Expertenwissen rund um Recht, Recruiting und Motivation (22.07.2016)

Auf dem „Ausbilder-FORUM 2016 – Praxiswissen Ausbildungsalltag“ der AKADEMIE HERKERT erhalten Ausbilder praxisnahe Impulse und wertvolle Hilfestellung für den Arbeitsalltag mit Auszubildenden. Neben Fachvorträgen und Diskussionen bietet das Ausbilder-FORUM viel Raum für den Erfahrungsaustausch unter Ausbildungsverantwortlichen.

Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind für Fach- und Führungskräfte unabdingbar (06.05.2014)

Top-Coach und Managementberater bestätigt: Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind für Fach- und Führungskräfte unabdingbar

Betriebswirtschaftliche Kenntnisse bilden die Grundlage für unternehmerisches Handeln. Für Fach- und Führungskräfte sind sie eine wichtige Voraussetzung für souveräne Managemententscheidungen. Denn nur mit dem notwendigen Hintergrundwissen lassen sich alle wirtschaftlichen Faktoren im Entscheidungsprozess einbeziehen und beurteilen.

CME: Per DVD-Fortbildung für Zahnärzte noch schnell letzte Punkte sammeln! (18.02.2014)

Jeder Vertragszahnarzt muss über einen Zeitraum von fünf Jahren CME-Punkte sammeln und diese nachweisen, um das Fortbildungszertifikat der Zahnärztekammern zu erhalten. Zum Stichtag 30. Juni 2014 endet nun die Frist für diejenigen Zahnärzte zum zweiten Mal, die seit mindestens 10 Jahren vertragszahnärztlich arbeiten und zum ersten Mal für solche, die seit 5 Jahren tätig sind. Werden die Punkte nicht rechtzeitig oder nicht in ausreichendem Umfang bei der zuständigen Zahnärztekammer eingereicht, drohen Honorarkürzungen bis hin zur Entziehung der Zulassung.

Das Besondere an Inhouse - Einblicke in die Praxis von unserer Referentin Dr. Carmen Hergenröder (21.07.2017)

Frau Dr. Carmen Hergenröder spricht mit uns über ihre Eindrücke, die sie als Referentin für die AKADEMIE HERKERT gewonnen hat.

Inhouse-Seminare erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit.
Die Gründe liegen auf der Hand: Der Referent kommt direkt ins Unternehmen, die Inhalte lassen sich auf die Rahmenbedingungen des Unternehmens anpassen, und die Seminarteilnehmer müssen keine komplizierte Anreise auf sich nehmen, sondern fahren morgens wie gewohnt zur Arbeit. Sobald gleich mehrere Mitarbeiter aus dem Betrieb Bedarf an der Weiterbildung haben, lohnt es sich auch finanziell, über eine Inhouse-Lösung nachzudenken.

Dr. Carmen Hergenröder ist Rechtsanwältin und bereits seit vielen Jahren für uns als Referentin und Autorin für diverse Themen aus den Bereichen Arbeits-, Betriebsverfassungs- und Berufsbildungsrecht tätig. Im regulären offenen Weiterbildungsbetrieb leitet sie arbeitsrechtliche Lehrgänge und Seminare und moderiert die jährlich stattfindende Fachtagung für Ausbilder, das „Ausbilder-FORUM“. Aber auch für Inhouse-Schulungen ist sie rege gefragt und immer häufiger bei Unternehmen unterschiedlichster Branchen im ganzen Bundesgebiet unterwegs. Diese weitreichende Erfahrung macht sie zur Expertin, wenn es darum geht, die verschiedenen Schulungsformate zueinander in Beziehung zu setzen und ihre jeweiligen Besonderheiten zu erkennen.

Wir wollten nun von ihr wissen, ob sich die oft zitierten Vorteile von Inhouse-Schulungen in der Praxis bewahrheiten und was das Format aus ihrer Perspektive als Referentin wirklich auszeichnet.

Frau Hergenröder, wie läuft die Organisation von Inhouse-Seminaren ab?

Die Ansprechpartner im Unternehmen klären den Inhalt, der gewünscht ist, schon im Vorfeld ab, und ich ergänze ihn. Wann und wo die Schulung stattfindet, gibt der Kunde vor, da sind wir immer relativ flexibel. Der Kunde organisiert auch das Equipment, also vor allem einen Beamer, und einen Schulungsraum.

Sie sind für die AKADEMIE HERKERT sowohl im offenen Seminarbetrieb als auch auf Inhouse-Seminaren im Einsatz. Wo sehen Sie die Vorteile von Inhouse-Schulungen im Vergleich zu offenen Seminaren?

Zu den Stärken gehört auf jeden Fall, dass wir die Seminare ganz individuell auf die Teilnehmer anpassen können. Wir können die betrieblichen Interessen und Probleme erst einmal erfragen und dann die Seminare auf diese Aspekte zuschneiden. Das kurbelt natürlich den Lerneffekt und den erfolgreichen Transfer der Seminarinhalte in den Arbeitsalltag an.

Wie sieht das denn mit den Teilnehmern aus? Haben die nicht Hemmungen, über Reibungspunkte im Betrieb zu sprechen, wenn der Chef mit im Raum ist?

Beim Inhouse-Seminar treffen die Mitarbeiter einer Firma aufeinander, die im Regelfall auch so schon täglich miteinander zu tun haben. Die sind dann eigentlich sehr, sehr offen miteinander. Ich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass die Teilnehmer Bedenken haben, zu sagen, worum es geht, weil der Chef neben ihnen sitzt. Ich kann ein ganz konkretes Beispiel für genau das Gegenteil anführen: Erst gestern saßen ein Teilnehmer aus der Personalabteilung und ein sehr rühriges eingestelltes Betriebsratsmitglied im Inhouse-Seminar, die dann im Anschluss noch im Beisein aller Kollegen über die Betriebsvereinbarung gesprochen und die gegenseitigen Argumente ausgetauscht haben. Die Teilnehmer nehmen wirklich die Gelegenheit in Anspruch, dass einmal jemand da ist, mit dem sie über ihre eigenen Probleme in rechtlicher Hinsicht sprechen können. Da gibt es eigentlich keine Hemmschwellen.

Die genauen Inhalte der Inhouse-Schulungen basieren in der Regel auf denen der offen angebotenen Seminare, die dann für das jeweilige Unternehmen und seinen Weiterbildungsbedarf angepasst werden können. Wie stark wird diese Möglichkeit denn von den Kunden in Anspruch genommen?

Die Anpassungswünsche sind in der Regel sehr stark. Ich würde sagen, dass nur 10-20% der Seminare, die Inhouse veranstaltet werden, ohne spezielle inhaltliche Anpassungen durchgeführt werden. In den restlichen Fällen haben die Teilnehmer wirklich Sonderwünsche. Diejenigen im Betrieb, die das Seminar bei der AKADEMIE HERKERT beantragen und im Betrieb organisieren, lassen sich dann im Vorlauf Themenwünsche der Kollegen geben, die angeben, wo es bei ihnen brennt. Diese Liste geben sie dann an mich weiter, damit ich genau diese speziellen Probleme in unser reguläres Seminar miteinbauen kann und wir sie am Seminartag erörtern können.

Mit einigen Kunden bestehen längerfristige Kooperationen, und Sie schulen dort mehrmals im Jahr. Ergeben sich da Besonderheiten?

Wenn die Weiterbildung auf längere Zeit angelegt ist, erwartet der Kunde eine wesentlich stärkere Einarbeitung in die persönlichen oder die betrieblichen Angelegenheiten. Im Vergleich zu den einmaligen Inhouse-Seminaren ist die Vorbereitung also wesentlich intensiver. Für die Unternehmen lohnt es sich dann aber auch, das Seminar öfter durchzuführen, weil sie dann wissen, dass sie jemanden haben, der sich auch wirklich in die betrieblichen Besonderheiten eingearbeitet hat und man dann auch wirklich ganz spezielle Punkte besprechen kann.

Das neue Bauvertragsrecht 2018

Ab 01.01.2018 tritt das neue Bauvertragsrecht in Kraft. Hierfür wurden die Paragraphen 631-651 BGB, die das Werkvertragsrecht im BGB regeln, ergänzt und überarbeitet. Diese angepassten Paragraphen werden nun im Sprachgebrauch als Bauvertragsrecht bezeichnet.

Diese neuen gesetzlichen Regelungen, Vertragsarten etc. werden für alle BGB-Bauverträge anzuwenden sein, die ab dem 01.01.2018 abgeschlossen werden. BGB-Bauverträge, die bis einschließlich 31.12.2017 abgeschlossen werden, sind ausschließlich auf der Grundlage der aktuell geltenden rechtlichen Bestimmungen zu bewerten.

Neue Vertragsarten ändern die Rahmenbedingungen grundlegend
Durch das „Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung“ wird das Werkvertragsrecht im BGB um spezielle Regelungen hinsichtlich des Bauvertrags, des Bauträgervertrags, des Verbraucherbauvertrags sowie des Architekten- und Ingenieurvertrages erweitert. Dadurch ändert sich der rechtliche Rahmen für alle Baubeteiligten grundlegend.

Diese einschneidenden Neuerungen kommen auf Unternehmen der Baubranche zu:

  • Eine der gravierendsten Neuerungen ist das gesetzlich verankerte Anordnungsrecht des Bestellers (=Regelungen zur Preisanpassung bei Mehr- oder Minderleistungen), das aus der VOB übernommen wurde und auch bei Nicht-VOB-Verträgen gilt. Wenn Auftraggeber Änderungen anordnen möchten, können sie sich hierfür 30 Tage Zeit lassen. Über Nachtrag und Vergütung der Leistung muss dann neu verhandelt werden. Experten warnen, dass das neue Anordnungsrecht auf einer gut organisierten Baustelle zu schwerwiegenden – und kostspieligen – Änderungen führen kann.
  • Private Bauherren werden durch den neuen Verbrauchervertrag stärker geschützt u. a. durch eine Baubeschreibungspflicht für den Unternehmer und ein neu eingeführtes Widerrufsrecht im Verbrauchervertrag. Darüber hinaus müssen Bauunternehmen bzw. Lieferanten durch die Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung die entstandenen Kosten für mangelhafte Baustoffe bzw. deren Ein- und Ausbau tragen. Diese Regelung gilt auch, wenn der Käufer kein Verbraucher ist.
  • Weiterhin wird es eine Teilabnahme für Architekten- und Ingenieurleistungen geben, die die gesamtschuldnerische Haftung zwischen Architekten/Ingenieuren und Bauunternehmern regelt. Insbesondere durch neue Haftungsentlastungen, gestufte Leistungen und das Urheberrecht werden die Rechte von Architekten und Ingenieuren gestärkt. Zusätzlich wurde eine Pflicht zur Erstellung einer Planungsgrundlage und Kosteneinschätzung eingeführt.
  • Bis zum Inkrafttreten des neuen Bauvertragsrechts am 01.01.2018 müssen bewährte Vertragsmuster grundlegend überarbeitet werden.

Auf dem Seminar „Das neue Bauvertragsrecht 2018“ der AKADEMIE HERKERT erklären erfahrene Rechtsanwälte, mit welchen neuen Regelungen, Stolperfallen und Möglichkeiten zur Vertragsgestaltung sich Betroffene vertraut machen müssen, um die neue Gesetzgebung rechtssicher zu befolgen. Das Seminar wendet sich an Fach- und Führungskräfte von öffentlichen und privaten Bauauftragnehmern und aus Bauabteilungen in Industrieunternehmen, ebenfalls angesprochen sind Architekten und Ingenieure.

Das neue Engeltgleichheitsgesetz (08.01.2016)

Der Gesetzesentwurf:

Seit Dezember 2015 wird das Gesetz zur Entgeltgleichheit heiß diskutiert. Das Gesetz soll Lohngleichheit zwischen Männern und Frau schaffen. Der Referentenentwurf des BMFSFJ wurde allerdings stark kritisiert, denn für Arbeitgeber sind zusätzliche Berichtspflichten und hohe Prüfauflagen zu erwarten.

Das war die Jahrestagung Zoll & Export 2017 (02.03.2017)

Mitte Februar ging die diesjährige Veranstaltungsrunde der Jahrestagung Zoll & Export 2017 zu Ende. Rund 400 Teilnehmer haben sich in sechs deutschen Städten über die aktuell gültigen zollrechtlichen Vorgaben auf den neuesten Stand gebracht.

Dem Social Media – Fachkräftemangel mit Mitarbeiter-Fortbildung begegnen (28.12.2011)

Neuer Online-Lehrgang zum „Business Manager Social Media“ startet am 13. Januar 2012.

Der neue Panda ist da: Vor allem kleine und mittelgroße Seitenbetreiber profitieren vom neuesten Google-Update (06.10.2014)

Circa vier Monate nach Panda 4.0 ließ der Suchmaschinengigant Google am 26. September dieses Jahres die erneute Überarbeitung des Suchalgorithmus bekanntgeben. Die Qualität von Content wird zukünftig noch stärker fokussiert und ist somit der Schlüssel zum SEO-Erfolg.

Der neue Unions-Zollkodex tritt zum 01.05.2016 in Kraft: Unternehmen müssen sich jetzt auf die Neuregelungen vorbereiten (30.09.2015)

Der neue Unions-Zollkodex (UZK) der EU bringt zum 01.05.2016 gravierende Änderungen in der Zoll- und Exportabwicklung.

Deutsche Unternehmen profitieren von den olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi – jetzt Chancen nutzen! (26.11.2013)

Wie Russland HEUTE berichtet, konnten viele deutsche Unternehmen in nur knapp drei Monaten Milliardenumsätze durch die olympischen Spiele verbuchen. Auch der Mittelstand war erfolgreich. So konnten sich einige mittelständische Unternehmen vor allem in der Position als Subunternehmer profilieren. Deutsches Know-how und „Made in Germany“ ist demnach gefragter denn je.

Die Maschinensicherheit steht auf Digitalisierungskurs (27.07.2016)

Aktuelle Normen, Richtlinien und Innovationen auf der Jahrestagung Maschinensicherheit am 17.11.2016 in Gütersloh.

Auf der diesjährigen Tagung Maschinensicherheit der AKADEMIE HERKERT stellen Fachexperten unter dem Motto „Industrie 4.0 – Ikone der Zukunft?“ aktuelle rechtliche Anforderungen an die Maschinensicherheit und Produkthaftung vor. Dabei beleuchten die Redner das Thema Industrie 4.0 zwischen Megatrend und Praxisalltag. Dipl. Ing. Jürgen Bialek führt in die aktuellen rechtlichen Anforderungen an die Herstellung, den Betrieb und Umbau von Maschinen ein und gibt einen Überblick zur Maschinenrichtlinie und den gesetzlichen Neuerungen. Das Team Produktionsmanagement des Fraunhofer IAO gibt einen Ausblick auf die Fabrik der Zukunft und fragt „Was müssen Maschinenbauer und -betreiber künftig leisten?“. Weitere Vorträge zur Funktionalen Maschinensicherheit, zu aktuellen Fragen der Produkthaftung und zu neuen Sicherheitsaspekte, u.a. in Hinblick auf die IT, erwarten die Teilnehmer in Gütersloh.

Digitales Marketing boomt: Leitmesse dmexco verzeichnet neuen Besucherrekord (25.09.2013)

Die internationale Leitmesse für Online-Marketing dmexco, die in diesem Jahr am 18. und 19. September in Köln stattfand, verzeichnete mit 26.300 Besuchern einen neuen Rekord. Dies beweist: Immer mehr Unternehmen wollen das enorme Marketing-Potenzial des Internets für sich erschließen.

Durchführungsvorschriften zum Unionszollkodex veröffentlicht! (28.01.2016)

Am 29. Dezember 2015 sind im Amtsblatt der Europäischen Union L343 zwei Verordnungen veröffentlicht worden, durch die der Unionszollkodex nunmehr wie geplant am 1. Mai 2016 angewendet werden kann.

Dürfen Erzieher unbefristet streiken? (06.05.2015)

Die Tarifverhandlungen zur finanziellen Aufwertung von Sozial- und Erziehungsberufen wurden als gescheitert erklärt. Aus diesem Grund wurde nun in einer Urabstimmung über den Arbeitskampf darüber abgestimmt, ob kommunale Einrichtungen unbefristet bestreikt werden dürfen.

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