Damit Ihre Weihnachtsfeier kein Fest fürs Finanzamt wird

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WeihnachtsfeierOb Lebkuchen oder Spekulatius: Die Weihnachtssaison ist bereits eröffnet. Damit Sie wissen, wie Sie und Ihre Kollegen eine sorglose Weihnachtsfeier genießen können, frischen wir Ihr Wissen heute in unserem Gastbeitrag „Steuerfalle Weihnachtsfeier? So feiern Sie sorglos und steuerfrei mit Ihren Mitarbeitern“ auf.

Denn die betriebliche Weihnachtsfeier kann schnell „ein Fest fürs Finanzamt“ werden, wenn Sie die Fallstricke nicht beachten.

Grundsätzlich gilt, dass eine Weihnachtsfeier als übliche“ Betriebsveranstaltung gewertet wird. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber die Zuwendungen dafür „im ganz überwiegenden betrieblichen Interesse“ erbringt – mit der Konsequenz, dass sie steuer- und beitragsfrei sind, allerdings in fest gesteckten Grenzen.

(Weihnachts-)Essen steuerfrei

Zu den Zuwendungen, die das Finanzamt als „üblich“ einstuft, gehören vor allem

  • Speisen und Getränke
  • Tabakwaren und Süßigkeiten
  • die Übernahme von Fahrt- und Übernachtungskosten
  • Eintrittskarten
  • Geschenke
  • Musik und andere künstlerische Darbietungen
  • Zuwendungen an Begleitpersonen
  • Ausgaben für den äußeren Rahmen, etwa für Räume, Beleuchtung oder Eventmanager
  • Kosten für anwesende Sanitäter
  • Gebühren für Behördenauflagen
  • Trinkgelder
  • wie auch Stornokosten

Die sog. rechnerischen Selbstkosten des Arbeitgebers bleiben außen vor. Das sind zum Beispiel die anteiligen Kosten für die Lohnbuchhaltung oder die Ausgaben für den Energie- und Wasserverbrauch während einer Betriebsfeier.

Freibetrag ausschöpfen

Damit die Weihnachtsfeier für das Unternehmen und Ihre Angestellten steuerlich begünstigt bleibt, müssen Sie darauf achten, einen bestimmten Rahmen einzuhalten. Denn steuerfrei sind diese Zuwendungen bis zu einem Freibetrag von 110 Euro pro Arbeitnehmer. Erst die Kosten oberhalb dieses Betrags werden als geldwerter Vorteil steuerpflichtig. Dabei wird aber nicht darauf geschaut, was der einzelne Beschäftigte während der Feier trinkt und isst: Die Kosten, die das Unternehmen insgesamt hatte, werden auf alle Arbeitnehmer gleichermaßen umgelegt.

Familie willkommen – aber nicht steuerfrei

Familienangehörige oder andere Begleitpersonen können natürlich auch die Weihnachtsfeier besuchen. Allerdings wird der Anteil, der auf Begleitpersonen entfällt, dem jeweiligen Angestellten zugerechnet. Das bedeutet, dass die Begleitpersonen des Arbeitnehmers keinen eigenen Freibetrag erhalten.

Wenn Ihre Betriebsveranstaltung so viel kostet, dass Ihre Arbeitnehmer damit den Steuerfreibetrag reißen, müssen diese den jeweils übrigen, anteiligen Betrag versteuern […].

Hier geht es zum kompletten Beitrag zur Weihnachtsfeier auf eblock.net

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