Was Sie bei der Planung Ihrer Weihnachtsfeier 2013 wissen müssen! – Teil 1

Betriebsveranstaltungen | 110-Euro-Grenze | Claudia Auernhammer

Weihnachten - Dinner

Eine Weihnachtsfeier ist im Regelfall eine Betriebsveranstaltung, bei der die lohnsteuerlichen Freigrenze von 110 Euro zu beachten ist. Die Freigrenze von 110 Euro war bereits im Jahr 2013 Gegenstand einer BFH-Entscheidung, ist aber in der Betragshöhe 110 Euro nicht geändert worden.

Da die 110 Euro eine Freigrenze darstellen, gilt es das Augenmerk darauf zu richten, dass der Betrag nicht überschritten wird, da es sich sonst im vollen Umfang um Arbeitslohn handelt. Beim Überschreiten der Freigrenze erhalten die Zuwendungen ein derartiges Eigengewicht, dass der persönliche Nutzen der Veranstaltungsteilnahme gegenüber dem betrieblichen Interesse in den Vordergrund tritt.

Der Wert der Leistungen ist nach den Vorschriften des § 8 Abs. 2 Satz 1 EStG zu bestimmen. Danach sind Zuwendungen, die nicht in Geld bestehen, mit den üblichen Endpreisen am Abgabeort anzusetzen. Dieser sperrige gesetzliche Begriff bedeutet, dass es sich dabei um den Betrag handelt, den ein Fremder unter gewöhnlichen Verhältnissen für die Zuwendungen aufbringen muss. Also vereinfacht ausgedrückt: der Betrag, den ein Fremder im Regelfall dafür bezahlt.

Welche Aufwendungen sind in die 110-Euro-Grenze einzubeziehen?

Als Bemessungsgrundlage sind alle Bestandteile einzubeziehen, die geeignet sind, dass diese vom Arbeitnehmer konsumiert werden können. Zum Konsum gehören Speisen, Getränke und musikalische Unterhaltung. Nur diese Arten von persönlichen geldwerten Vorteilen sind in der 110-Euro-Grenze einzurechnen.

Teil 2 folgt in Kürze: Hier erfahren Sie dann, was nicht unter die 110-Euro-Grenze fällt.

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