Fahrtenbuch: Zuzahlung des Arbeitnehmers steuerlich zu berücksichtigen

Dienstwagenbesteuerung | Fahrtenbuch | Zuzahlungen

Wie sieht es im Hinblick auf Zuzahlungen des Arbeitnehmers zu den vom Arbeitgeber getragenen Leasingraten, die der Arbeitgeber bei Anwendung der 1%-Regelung im laufenden Jahr mindernd angesetzt hatte, aus: Sind diese im Rahmen der Einkommensteuererklärung bei der Versteuerung nach der Fahrtenbuchmethode mindernd zu berücksichtigen oder nicht?

Diese Frage klärte der BFH in seinem Urteil vom 15.02.2017 (VI R 50/15), das am 05.07.2017 veröffentlicht worden ist. Die Feststellung der Ordnungsmäßigkeit eines Fahrtenbuchs spielt dabei eine entscheidende Rolle.

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Firmenwagen: Was passiert bei ärztlich bescheinigter Fahruntüchtigkeit?

Firmenwagenbesteuerung | geldwerter Vorteil | Erkrankung

Wie ist bei der Firmenwagenbesteuerung vorzugehen, wenn der Arbeitnehmer z.B. aufgrund einer ärztlich bescheinigten Fahruntüchtigkeit zeitweise nicht zur (privaten) Nutzung eines Firmenwagens befugt ist? Diese Frage klärte das Finanzgericht Düsseldorf mit seiner Entscheidung vom 24.01.2017.

Wie sieht es also demnach mit der Besteuerung der privaten Nutzung eines Firmenwagens in solchen Fällen aus?

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Nachträglich angefordertes Fahrtenbuch: Änderungsmöglichkeit der Steuerbescheide

Fahrtenbuch | Privatnutzung | Steuerbescheid

Fahrtkosten PKWDürfen angefochtene Steuerbescheide nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO aufgrund gewinnerhöhender Nutzungsentnahmen wegen der Privatnutzung eines Pkw geändert werden? Und welche Rolle spielen dabei nicht ordnungsgemäß geführte Fahrtenbücher in der Beweisführung?

Dieser Frage ging das Finanzgericht Münster im Urteil vom 20.01.2016 (11 K 2168/14 E,G) nach, das am 01.04.2016 veröffentlicht worden ist.

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Betriebsausgabenabzug bei Arbeitnehmer bei 1%-Regelung und selbstständiger Arbeit?

Betriebsausgaben | 1%-Regelung | BFH-Urteil

GeschäftsreiseAm 18.11.2015 gab der BFH seine Entscheidung vom 16.07.2015 (III R 33/14) bekannt: Danach kann ein Arbeitnehmer, der einen Dienstwagen auch für eine selbstständige Tätigkeit nutzen darf, keine Betriebsausgaben für das Fahrzeug abziehen, wenn sein Arbeitgeber sämtliche Kosten dafür getragen hat und die Privatnutzung nach der 1%-Regelung versteuert worden ist.

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Neue EU-Verordnung für Firmenwagen von Grenzgängern

Dienstwagengestellung | Grenzgänger | EU-Verordnung

(C) Comugnero_Silvana_- fotolia.comGerade Unternehmen in grenznahen Regionen müssen seit 01.05.2015 bei der Dienstwagengestellung aufpassen. Denn für den Fall, dass sie ihren Arbeitnehmern den Firmenwagen auch zur privaten Nutzung überlassen, trifft sie eine neue Durchführungsverordnung der EU (EU 2015/234), die schnell zum abgabenrechtlichen Problem werden kann. Die Neuregelungen für die grenzüberschreitende Nutzung von Firmenfahrzeugen aus Nicht-EU-Ländern durch EU-Bürger sollen einen Missbrauch von Beförderungsmitteln bzgl. der vorübergehenden Verwendung ausschließen.
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Zurechnung eines vom Arbeitgeber geleasten PKW beim Arbeitnehmer

Dienstwagen | Fahrtenbuch | BFH-Urteil

FahrtenbuchDer BFH hat gestern seine Entscheidung vom 18.12.2014 (VI R 75/13) veröffentlicht: In dieser stellte er klar, dass es an einer zu bewertenden Überlassung eines Betriebsfahrzeugs zu Privatfahrten durch den Arbeitgeber fehlt, wenn das Fahrzeug dem Arbeitnehmer zuzurechnen ist.

Zu den Details der Entscheidung findet sich im Urteil Folgendes: Weiterlesen

Geldwerter Vorteil aus der Überlassung eines Dienstwagens zur privaten Nutzung

Geldwerter Vorteil | Privatnutzung eines Dienstwagens | VI R 39/13 | Norma Ebeling-Kapitz

key and newspaperÜberlässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt einen Firmenwagen zur privaten Nutzung, führt dies stets zu einem Lohnzufluss in Form eines steuerbaren Nutzungsvorteils. Dies gilt unabhängig davon, ob und in welchem Umfang der Arbeitnehmer den Firmenwagen privat nutzt. Schon die eingeräumte Möglichkeit der Nutzung genügt, um einen steuerbaren Nutzungsvorteil zu begründen. Der Vorteil ist entweder mit der Fahrtenbuchmethode oder mit der 1%-Regelung zu erfassen.

Mit Urteil vom 06.02.2014 (VI R 39/13) hat der BFH nun entschieden, dass bereits ein geldwerter Vorteil auch dann anzusetzen ist, wenn der Arbeitnehmer von der eingeräumten Möglichkeit der privaten Nutzung eines Dienstwagens überhaupt keinen Gebrauch macht. Weiterlesen