Dienstwagen: Vorsteuerabzug und Umsatzbesteuerung

Dienstwagen | Vorsteuerabzug und Umsatzbesteuerung | BMF-Schreiben

GeschäftsmannMit einem weiteren Schreiben vom 05.06.2014 erläutert das BMF das Thema Dienstwagen. Darin geht es um die umsatzsteuerliche Behandlung (teil-)unternehmerisch verwendeter Fahrzeuge.

Dabei werden zwei Themen behandelt. Teil I befasst sich mit (teil-)unternehmerisch verwendeten Fahrzeugen, Teil II mit der Überlassung von Fahrzeugen an das Personal (sog. Dienst- oder Firmenwagen). Außerdem wird im Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) mit 15.23 ein neuer Abschnitt „Vorsteuerabzug und Umsatzbesteuerung bei (teil-)unternehmerisch verwendeten Fahrzeugen“ eingefügt. Weiterlesen

So optimieren Sie den Sachbezug bei der Firmenwagengestellung!

Dienstwagen | Versteuerung geldwerter Vorteil | Norma Ebeling-Kapitz

Auto & GeldDurch die Neuregelungen für das Reisekostenrecht ergeben sich durchaus Gestaltungsmöglichkeiten für den Arbeitgeber, die dazu führen, die Steuerbelastung für ihn und für den Arbeitnehmer zu mindern.

Im Folgenden wird anhand eines Beispiels dargestellt, wie sich die Festlegung einer ersten Tätigkeitsstätte durch den Arbeitgeber auf die Versteuerung des geldwerten Vorteils bei einer Firmenwagengestellung auswirkt. Weiterlesen

Steuervorteil für Elektroautos

Firmenwagen | Reisekosten | Christian Ziesel

ElektroautoNach monatelangen Verhandlungen haben Bund und Länder ihren Streit im Steuerrecht beigelegt. Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat beschließt  das Jahressteuergesetz 2013. Das sieht auch eine Steuerförderung für abgasarme Elektromobile vor.

Wer sich ein Elektrofahrzeug  als Dienstwagen zulegen wollte, hatte bisher einen  ziemlichen Nachteil im Gegensatz zur Versteuerung von Fahrzeugen ohne Elektromotor. Denn die Fahrzeuge sind als Elektro-Fahrzeuge meist fast doppelt so teuer wie als Benziner. Der größte Kostenfaktor ist ihre Batterie, die oft mehrere tausend Euro kostet. Weiterlesen

Kostendeckelung bei der Versteuerung nach der 1%- bzw. 0,03%-Methode

Paxisbeispiel | 1%-Regelung | Christian Ziesel

DienstwagenbesteuerungAus der Praxis:
Der pauschale Nutzungswert, der sich nach der 1%-Regelung für die Privatfahrten sowie nach der 0,03%- bzw. 0,002%-Entfernungspauschale für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (eventuell zusätzlich noch der Nutzungswert für Familienheimfahrten) ergibt, kann höher sein als die Gesamtkosten für das Fahrzeug.

Dies kann zum Beispiel häufig vorkommen, wenn es sich bei dem Firmenfahrzeug um einen gebrauchten PKW mit hohem Bruttolistenneupreis handelt.

In diesen Fällen ist als geldwerter Vorteil höchstens der Betrag der Gesamtkosten für den Firmenwagen der Besteuerung zugrunde zu legen. Dies muss allerdings von Ihnen nachgewiesen werden. Weiterlesen

Kostenbeteiligungen für einen Dienstwagen

Dienstwagen | 1%-Regelung | Fahrtenbuch | Norma Ebeling-Kapitz
Dienstwagen

Kostenbeteiligungen von Arbeitnehmern für einen Dienstwagen müssen richtig vereinbart werden um steuerlich anerkannt zu werden.

Wenn ein Arbeitnehmer einen Firmenwagen bekommt und diesen auch privat nutzen darf, muss er den privaten Nutzungsvorteil versteuern. Der Wert des privaten Nutzungsvorteils ist dabei grundsätzlich für jeden Kalendermonat mit 1 Prozent des inländischen Bruttolistenneupreises im Zeitpunkt der Erstzulassung des Fahrzeugs zu ermitteln (sog. 1%-Regelung). Weiterlesen

1%-Regelung auf Grundlage des Bruttolistenneupreises verfassungsrechtlich unbedenklich

Dienstwagen | Fahrtenbuch | 1%-Regelung

DienstwagenUrteil vom 13.12.12 VI R 51/11

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 13. Dezember 2012 VI R 51/11 erneut bekräftigt, dass verfassungsrechtliche Bedenken gegen die 1%-Regelung nicht bestehen.

Zum Arbeitslohn gehören auch die Vorteile aus der Überlassung eines Dienstwagens, soweit ihn der Arbeitnehmer privat nutzen kann. Zu bewerten ist dieser Vorteil entweder mit den durch die private Nutzung verursachten Kosten des Fahrzeugs (Fahrtenbuchmethode) oder, wenn ein Fahrtenbuch nicht geführt wird, mit 1% des Bruttolistenneupreises (sog. 1%-Regelung). Weiterlesen

Dienstfahrrad – Gleichstellung mit dem Dienstwagen

Dienstwagen | 1 %-Regelung | Norma Ebeling-Kapitz

DienstfahrradDie Finanzämter sind angewiesen, rückwirkend für das Jahr 2012 Dienstfahrräder steuerlich mit einem Dienstwagen gleich zu stellen. Damit kann der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern nun – genauso wie bisher bei einem Firmenwagen – ein Dienstfahrrad auf Firmenkosten, auch zur privaten Nutzung, zur Verfügung stellen.

Dabei ist für die private Nutzung ebenfalls die Versteuerung nach der 1 %-Regelung vorgesehen. D. h. vom Listenneupreis des Fahrrades ist pro Monat 1% als geldwerter Vorteil durch den Arbeitnehmer zu versteuern. Eine Versteuerung für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte des Arbeitnehmers entfällt jedoch.

Die Maßnahme erfolgt aus umweltpolitischen Gründen und ist zumindest in den Großstädten sicherlich eine Überlegung wert. Da für ein hochwertiges Fahrrad schnell Anschaffungskosten von bis zu 2.000,00 Euro oder für ein Elektro-Bike bei einem Spitzenmodell auch bis zu 6.000,00 Euro zusammenkommen können, ist die Neuregelung auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Der Arbeitnehmer und sein Firmenwagen

Praxisbeispiel | Dienstwagen | Reisekosten | Norma Ebeling-Kapitz

DienstwagenWie Zuzahlungen zu einem auch privat genutzten Dienstwagen zu behandeln sind

In der Praxis taucht häufig die Frage auf, wie Zuzahlungen des Arbeitnehmers, zu einem von ihm auch privat genutzten Dienstwagen, steuerlich zu behandeln sind. Hierbei ist zunächst wichtig, dass genau unterschieden wird, ob es sich um eine echte Zuzahlung des Arbeitnehmers zu den laufenden Kosten für das Fahrzeug handelt oder ob vielmehr eine Kostenübernahme des Arbeitnehmers vorliegt. Eine echte Zuzahlung kann sowohl in Form einer Einmalzahlung auf die Anschaffung des Fahrzeugs, z. B. für eine höherwertige Ausstattung erfolgen, es können aber auch laufende Zuzahlungen, entweder pauschal oder als Kilometerpauschale erfolgen. Diese Formen der Zuzahlungen zu den laufenden monatlichen Kosten oder zu der Anschaffung des Fahrzeugs sind stets von dem für den Arbeitnehmer zu versteuernden geldwerten Vorteil abzuziehen und mindern diesen damit. Sofern eine größere Einmalzahlung als Zuzahlung erfolgt ist, kann diese auch in den Folgejahren von den monatlichen zu versteuernden Nutzungsbeträge abgezogen werden, bis der geleistete Betrag verbraucht ist. Laufende monatliche Zuzahlungen mindern dagegen monatlich den zu versteuernden Vorteil für die Nutzung. Ebenso verhält es sich mit der Übernahme einer bestimmten Kilometerpauschale, z. B. einer laufenden Kostenbeteiligung in Höhe von 0,10 Euro je privatgefahrenem Kilometer. Weiterlesen

Änderungen bei der regelmäßigen Arbeitsstätte und ihre Folgen

BMF-Schreiben vom 15.12.2011| Reisekosten | von Claudia Auernhammer

„Im neuen Jahr wir alles besser“ – ob die Neuerungen im Reisekostenrecht, die kurz vor Ende des letzten Jahres in einem Schreiben vom Bundesministerium der Finanzen bekannt wurde, tatsächlich „besser“ sind, darüber lässt sich sicherlich streiten. Fest steht, dass sich diese Änderungen auf die Abrechnungspraxis auswirken. Weiterlesen