Fahrtenbuch: Zuzahlung des Arbeitnehmers steuerlich zu berücksichtigen

Dienstwagenbesteuerung | Fahrtenbuch | Zuzahlungen

Wie sieht es im Hinblick auf Zuzahlungen des Arbeitnehmers zu den vom Arbeitgeber getragenen Leasingraten, die der Arbeitgeber bei Anwendung der 1%-Regelung im laufenden Jahr mindernd angesetzt hatte, aus: Sind diese im Rahmen der Einkommensteuererklärung bei der Versteuerung nach der Fahrtenbuchmethode mindernd zu berücksichtigen oder nicht?

Diese Frage klärte der BFH in seinem Urteil vom 15.02.2017 (VI R 50/15), das am 05.07.2017 veröffentlicht worden ist. Die Feststellung der Ordnungsmäßigkeit eines Fahrtenbuchs spielt dabei eine entscheidende Rolle.

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Welche formalen Anforderungen werden an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch gestellt?

Dienstwagenbesteuerung | Fahrtenbuch | Einzelnachweis-Methode

Das ordnungsgemäße Führen eines Fahrtenbuchs zum Nachweis der beruflichen Nutzung eines Firmenwagens ist immer risikobehaftet. Denn wenn ein Fahrtenbuch in einer steuerlichen Außenprüfung als nicht ordnungsgemäß verworfen wird, wird dementsprechend die Versteuerung nach der pauschalen 1%-Methode vorgenommen.

Zwar ist der Begriff des ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs gesetzlich nicht näher bestimmt. Allerdings lassen sich die formalen Anforderungen aus der strengen Rechtsprechung des BFH ableiten.

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Firmenwagen: Zuzahlung des Arbeitnehmers und der geldwerte Vorteil

Firmenwagenbesteuerung | 1%-Regelung | Benzinkosten

Der BFH veröffentlichte heute gleich zwei Urteile zur steuerlichen Berücksichtigung zu Fragen des Dienstwagens: Unter anderem geht es um die Frage, wie es mit dem geldwerten Vorteil aus der Nutzungsüberlassung aussieht, wenn Nutzungsentgelte und andere Zuzahlungen des Arbeitnehmers an den Arbeitgeber für die private Nutzung und für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte vorliegen.

Was ist also zu beachten, wenn der Arbeitnehmer z. B. für die Benzinkosten selbst aufkommt?

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Fahrtenbuchmethode und die Leasingsonderzahlung

Dienstwagen | Fahrtenbuchmethode | BFH-Urteil

FirmenwagenAm 18.11.2015 hat der BFH (VI R 27/14) sein Urteil dazu veröffentlicht, dass im Rahmen der Fahrtenbuchmethode die Gesamtkosten jedenfalls dann periodengerecht anzusetzen seien, wenn der Arbeitgeber die Kosten des von ihm überlassenen Fahrzeugs in seiner Gewinnermittlung dementsprechend erfassen muss.

Damit wurde die Revision gegen das Urteil des FG Berlin-Brandenburg vom 11.12.2013 (9 K 9224/10) als unbegründet zurückgewiesen.

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Zurechnung eines vom Arbeitgeber geleasten PKW beim Arbeitnehmer

Dienstwagen | Fahrtenbuch | BFH-Urteil

FahrtenbuchDer BFH hat gestern seine Entscheidung vom 18.12.2014 (VI R 75/13) veröffentlicht: In dieser stellte er klar, dass es an einer zu bewertenden Überlassung eines Betriebsfahrzeugs zu Privatfahrten durch den Arbeitgeber fehlt, wenn das Fahrzeug dem Arbeitnehmer zuzurechnen ist.

Zu den Details der Entscheidung findet sich im Urteil Folgendes: Weiterlesen

Fahrtenbuchmethode: Unterjähriger Wechsel unzulässig

Fahrtenbuch | FG-Urteil bestätigt | Az. IV R 35/12

Ein Fahrtenbuch, das nicht während des ganzen Kalenderjahres geführt wird, ist nicht ordnungsgemäß. Damit hat der BFH das Urteil des FG Münster vom 27.04.2012 im Revisionsverfahren bestätigt (Az. IV R 35/12, veröffentlicht am 25.06.2014).

Hintergrund:

Der Kläger, der von seinem Arbeitgeber ein Kraftfahrzeug auch zur privaten Nutzung zur Verfügung gestellt bekommen hatte, begann am 01.05.2008, für dieses Fahrzeug ein (inhaltlich ordnungsgemäßes) Fahrtenbuch zu führen. Weiterlesen