Die neuen Umzugspauschalen ab März 2018, April 2019 und März 2020

Umzug | Unterrichtskosten | Umzugsauslagen | BMF-Schreiben

Nachdem die letzte Änderung im Oktober 2016 veröffentlicht worden sind, gibt es dieses Jahr wieder Änderungen bzgl. der Umzugspauschalen: Das heißt, für Umzüge ab 01.03.2018, 01.04.2019 und 01.03.2020 werden die maßgebenden Beträge für umzugsbedingte Unterrichtskosten und sonstige Umzugsauslagen geändert.

Das BMF-Schreiben für die steuerliche Anerkennung von Umzugskosten nach R 9.9 Abs. 2 LStR wurde am 28.09.2018 mit den neuen Werten veröffentlicht.

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1%-Regelung: Wenn die ermittelte Nutzungsentnahme 50 % der Gesamtkosten übersteigt

Privatnutzung | Listenpreis | 1%-Regelung

Der BFH hatte die Frage zu klären, ob in Fällen, in denen der Steuerpflichtige einen Gebrauchtwagen nutzt – mit einem bei der Anschaffung typischerweise deutlich unter dem Listenpreis liegenden Kaufpreis, stark reduzierten AfA und deutlich geringeren Gesamtkosten –, eine verfassungskonforme Auslegung des § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG in der ab dem Veranlagungszeitraum 2006 geltenden Fassung nötig und möglich, nach der eine Beschränkung der Nutzungsentnahme auf die tatsächlich angefallenen Kosten im Veranlagungszeitraum zu erfolgen hat, da die Typisierung durch die 1%-Regelung zu zwingend falschen Ergebnissen führt.

In ihrem am 20.08.2018 veröffentlichten Urteil haben die Bundesfinanzrichter nun entschieden, dass es verfassungsrechtlich nicht geboten ist, die nach der 1%-Regelung ermittelte Nutzungsentnahme auf 50 % der Gesamtaufwendungen für das Kfz zu begrenzen. Damit wird die Revision gegen das Urteil des FG München (Az. 6 K 2338/11) als unbegründet zurückgewiesen.

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Herzlich willkommen: Janina Lievenbrück

Reisekostenrecht | Interview | Janina Lievenbrück

Seit Juli 2018 verstärkt Frau Janina Lievenbrück unser Redaktionsteam bei www.reisekosten-blog.de. Daher wollen wir sie Ihnen gerne näher vorstellen und haben mit ihr gesprochen.

Kurz zu ihrer Person:

Janina Lievenbrück ist Steuerberaterin und Bachelor of Arts in International Business bei der WTS Steuerberatungsgesellschaft mbH in Düsseldorf. Sie ist spezialisiert auf die Beratung von Unternehmen u.a. in allgemeinen Fragen des deutschen Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrechts, bei der Unterstützung von Lohnsteueraußenprüfungen, IKS-Projekten, Prozessbegleitungen oder Payroll und HR-Service-Management.

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Absagen zur Betriebsfeier: Welche Folgen hat dies für die feiernden Kollegen?

Betriebsveranstaltung | Zuwendung | Weihnachtsfeier

Bis zur nächsten Weihnachtsfeier ist es zwar noch etwas hin. Aber das Thema beschäftigt die Gerichte auch in den Sommermonaten, wie das Urteil vom Finanzgericht Köln (Az. 3 K 870/17), das am 03.09.2018 veröffentlicht worden ist, zeigt.

Darin ging es um die Frage, ob und inwieweit (kurzfristige) Absagen zur Teilnahme an der betrieblichen Weihnachtsfeier steuerliche Auswirkungen für die Kollegen haben, die tatsächlich zur Weihnachtsfeier gegangen sind.

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Sachbezugswerte 2019 stehen voraussichtlich fest

Sachbezug 2019 | Verpflegung | freie Unterkunft

Es liegen die voraussichtlichen Sachbezugswerte für Verpflegung und Unterkunft ab Januar 2019 vor.

Die endgültige Verabschiedung des Entwurfs des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) für die „Elfte Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung“ mit den voraussichtlichen Sachbezugswerten für Verpflegung und Unterkunft ab Januar 2019 wird wahrscheinlich im Herbst 2018 erfolgen.

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Im September geht es wieder los!

Für eine sichere Reisekostenabrechnung empfehlen wir Ihnen das eintägige Seminar

Das aktuelle Reisekosten- und Bewirtungsrecht 2018/2019

Termine: September bis Dezember 2018

Referenten: Susanne Weber, Christian Ziesel

Sichern Sie sich jetzt einen Platz für Ihr praxisorientiertes Update im Herbst und erfahren Sie, wie Sie Reisekosten sowohl 2018 als auch im nächsten Jahr 2019 einwandfrei abrechnen.

Eine Veranstaltung der AKADEMIE HERKERT, dem Bildungshaus der FORUM VERLAG HERKERT GMBH.

Anwendung der Dreimonatsregelung bei Verpflegungspauschalen

Verpflegungspauschalen I Tätigkeitsstätte I Janina Lievenbrück

Allgemeine Grundsätze

Verpflegungsmehraufwendungen zählen zu den Reisekosten, soweit diese durch eine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit des Mitarbeiters entstehen (vgl. R 9.4 Satz 1 LStR).

Eine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit liegt dann vor, wenn der Mitarbeiter außerhalb seiner Wohnung und nicht an seiner ersten Tätigkeitsstätte beruflich tätig wird (vgl. § 9 Abs. 4a Satz 2 EStG).

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Firmenwagenüberlassung gilt als Arbeitsentgelt

Dienstwagen | Sachbezug | Arbeitslohn

Anlässlich ihrer Besprechung zur „Berücksichtigung vom Arbeitnehmer getragener Aufwendungen“ stand bei den Spitzenverbänden der Sozialversicherung (GKV-Spitzenverband, Deutsche Rentenversicherung Bund,  Bundesagentur für Arbeit) am 22.03.2018 auch das Thema Firmenwagengestellung auf der Tagesordnung.

In diesem Rahmen bestätigten sie, dass die Überlassung eines Firmenwagens zur privaten Nutzung als Sachbezug auch Arbeitsentgelt sein kann. Dabei ist – auch bei der Berücksichtigung der vom Arbeitnehmer getragenen Aufwendungen – auf die steuerrechtlichen Ansatzwerte zurückzugreifen.

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Das Job-Ticket und die Erstattung von Fahrtkosten zur ersten Tätigkeitsstätte

Geldwerter Vorteil | Sachbezugsfreigrenze | monatlicher Zufluss

Wie sieht es aus, wenn der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer den Fahrausweis für öffentliche Verkehrsmittel zu einem mit den Verkehrsbetrieben ausgehandelten Preis überlässt?

Nicht nur der geldwerte Vorteil, sondern auch die Regelungen zum Vorsteuerabzug sind hier zu beachten.

Wenn der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern die Aufwendungen für die Fahrten zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte erstattet, kann er dies grundsätzlich nur steuer- und sozialversicherungspflichtig abrechnen – und zwar unabhängig davon, ob die Aufwendungen für die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder von einem privaten Fahrzeug des Arbeitnehmers erfolgen.

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Ein weiteres BFH-Urteil: Hauptwohnung am Beschäftigungsort

Doppelte Haushaltsführung | Beschäftigungsort | Wohnort

Der Bundesfinanzhof hat in einem weiteren Fall zum Thema Doppelte Haushaltsführung sein Urteil gefällt. Am 16.05.2018 wurde die Entscheidung veröffentlicht, in der es darum ging, unter welchen Voraussetzungen im Rahmen der doppelten Haushaltsführung eine Wohnung, in der der eigene Hausstand unterhalten wird, als noch zum Beschäftigungsort gehörend anzusehen ist.

Wie sieht es also mit einer doppelten Haushaltsführung aus, wenn der Ort des eigenen Hausstands und der Beschäftigungsort in derselben politischen Gemeinde liegt?

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