Aus der Praxis für die Praxis: Christian Ziesel

Reisekostenrecht | Interview | Christian Ziesel

Christian Ziesel ist seit 1999 Leiter der Lohnbuchhaltung der Lehrleiter und Partner AG. Er beschäftigt sich tagtäglich mit der Materie Reisekosten- und Bewirtungsrecht. Dabei stellt er sich auch häufig den Prüfungen der Steuer- und Sozialversicherungsbehörden.

Seit über zehn Jahren ist er zudem als Autor und Referent zum Thema Reisekosten bei der Forum Verlag Herkert GmbH und der Akademie Herkert tätig. Seit 2012 teilt er sein Expertenwissen auch auf unserem Reisekosten-Blog.

Auf dem Seminar „Das aktuelle Reisekosten- und Bewirtungsrecht“ haben wir ihm ein paar Fragen gestellt:

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Gratis-Download: „Dienstwagen 2019“

Dienstwagen 2019 | kostenloses Whitepaper | Christian Ziesel

Der Firmenwagen ist ein Dauerbrenner im Reisekostenrecht: Aktuell bringen das BMF-Schreiben vom 04.04.2018 und das Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (kurz: „JStG 2018“) zum 01.01.2019 wichtige Änderungen mit sich.

Welche dies sind und wie Sie die Firmenwagen in Ihrem Unternehmen korrekt und steuerlich günstig abrechnen, zeigt Ihnen unser Reisekostenexperte Christian Ziesel im topaktuellen Whitepaper „Dienstwagen lt. BMF-Schreiben vom 04.04.2018 und JStG 2018“ (Stand Januar 2019) auf. Damit Sie wissen, was Sie bei der Abrechnung 2019 beachten müssen.

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Änderungen durch das „JStG 2018“

Dienstwagen | E-Fahrzeuge | Jobticket

In der heutigen Bundesratsitzung hat das „Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ (im Gesetzesentwurf noch unter „JStG 2018“ bekannt) die letzte Hürde im Gesetzgebungsprozess genommen. Der Bundesrat stimmte am 23.11.2018 zahlreichen Änderungen im Steuerrecht zu, die der Bundestag Anfang November beschlossen hatte.

Darunter fallen auch Neuerungen in Sachen Elektro-Dienstwagen und Hybridfahrzeuge sowie Jobtickets.

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Firmenwagenüberlassung gilt als Arbeitsentgelt

Dienstwagen | Sachbezug | Arbeitslohn

Anlässlich ihrer Besprechung zur „Berücksichtigung vom Arbeitnehmer getragener Aufwendungen“ stand bei den Spitzenverbänden der Sozialversicherung (GKV-Spitzenverband, Deutsche Rentenversicherung Bund,  Bundesagentur für Arbeit) am 22.03.2018 auch das Thema Firmenwagengestellung auf der Tagesordnung.

In diesem Rahmen bestätigten sie, dass die Überlassung eines Firmenwagens zur privaten Nutzung als Sachbezug auch Arbeitsentgelt sein kann. Dabei ist – auch bei der Berücksichtigung der vom Arbeitnehmer getragenen Aufwendungen – auf die steuerrechtlichen Ansatzwerte zurückzugreifen.

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Praxistipp: Fuhrparkmanagement leicht gemacht

Fuhrpark | Fahrtenbuch | Produktempfehlung

Für die professionelle Planung und zeitsparende Organisation und Verwaltung Ihres Fuhrparks gibt es jetzt alle wichtigen Vorlagen zusammengefasst in der neuen „Dokumentenmappe: Fuhrparkmanagement“.

  • Vom Fahrtenbuch oder Leasing bis hin zum Schadensmanagement oder zur E-Mobilität
  • Verständliche Zusammenfassung aller rechtlichen Anforderungen
  • Für den sofortigen Einsatz in der Praxis
  • Mit (editierbaren) Vorlagen für die direkte Bearbeitung

Hier geht es zu unserem Online-Shop mit weiteren Informationen.

BMF-Schreiben vom 04.04.2018 (II): Fahrten zwischen Wohnung & erster Tätigkeitsstätte

Dienstwagen | Nutzungswert | Einzelbewertung

Nachdem in Teil 1 das Allgemeine und die Anwendungsregelungen geklärt worden sind, folgen im heutigen Teil 2 zum neuen BMF-Schreiben vom 04.04.2018 die Regelungen zu den Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte.

Hier werden Fragen vom pauschalen Nutzungswert über die 0,03%-Regelung und zur Einzelbewertung bis hin zum Lohnsteuer- und Einkommensteuerabzugsverfahren geklärt.

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BMF-Schreiben klärt Zweifelsfragen zur lohnsteuerlichen Behandlung von Dienstwagen

Überlassung | Nutzungswertmethode | BMF-Schreiben

Ein neues BMF-Schreiben vom 04.04.2018, das am 11.04.2018 veröffentlicht worden ist, klärt zahlreiche Zweifelsfälle zur lohnsteuerlichen Behandlung der Überlassung eines Dienstfahrzeugs an Arbeitnehmer (IV C 5 – S 2334/18/10001): Von der pauschalen und der individuellen Nutzungswertmethode bis hin zu Zuzahlungen des Arbeitnehmers.

Dabei werden aber auch bisherige BMF-Schreiben ersetzt. Welche das sind, erfahren Sie im heutigen Beitrag.

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Verschiedene Ansätze: Pauschal oder doch tatsächliche Kosten?

1%-Regelung | Fahrtenbuchmethode | geldwerter Vorteil

Wenn der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer einen Dienstwagen zur Verfügung stellt, damit dieser rein beruflich veranlasste Fahrten  unternehmen kann, liegt kein steuerpflichtiger Arbeitslohn vor. Es darf aber auch keine Erstattung von Fahrtkosten erfolgen – schließlich hat der Arbeitnehmer durch die Dienstwagengestellung keine eigenen Aufwendungen für die betrieblichen Fahrten.

Wenn der Arbeitnehmer mit Zustimmung des Arbeitgebers einen Dienstwagen auch für private Zwecke nutzen darf, liegt gem. § 8 Abs. 1 EStG eine steuerpflichtige Einnahme für ihn in Form eines geldwerten Vorteils vor. Dieser geldwerte Vorteil ist in seiner Gehaltsabrechnung sowohl der Lohnsteuer als auch der Sozialversicherung zu unterwerfen. Weiterlesen

Dienstwagen für Ehegatten mit Minijob als Betriebsausgaben abzugsfähig?

1%-Regelung | Privatnutzung | Barlohnumwandlung

Im Urteil vom 27.09.2017 (3 K 2547/16), das am 15.03.2018 veröffentlicht worden ist, hat das Finanzgericht Köln darüber entschieden, wie es mit den Kosten für einen Dienstwagen aussieht, wenn dieser dem Ehegatten im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses überlassen wird.

Wie sieht es hier mit dem geldwerten Vorteil bzw. mit der Abzugsfähigkeit der Kosten als Betriebsausgaben aus? Und ist es angemessen, dem Ehegatten einen Dienstwagen zu stellen, der auch privat genutzt werden darf?

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Importfahrzeug: Was ist zu tun, wenn kein inländischer Bruttolistenpreis existiert?

1%-Regelung | Privatnutzung | inländischer Bruttolistenpreis

Im Urteil vom 09.11.2017 (7 K 1007/17 E), das am 07.03.2018 veröffentlicht worden ist, hat der BFH nun über die Bemessungsgrundlage für die 1%-Regelung bei Nutzung eines ausländischen Kraftfahrzeugs, für das es keinen inländischen Bruttolistenpreis gibt, entschieden (vgl. Beitrag: 1%-Regelung bei Nutzung eines ausländischen Kfz).

Was ist nun zu tun bei einem ausländischen Firmenwagen ohne Listenpreis?

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