Regelmäßige Arbeitsstätte bei den Stadtbetrieben

Tätigkeitsstätte | Auswärtstätigkeit | BFH-Urteil

Zum Ende des Jahres veröffentlichte der BFH am 20.12.2017 ein weiteres Urteil zur regelmäßigen Arbeitsstätte, das seit 2016 anhängig war – diesmal betraf es einen Klärwärter der Stadtbetriebe. Hier klärten die Bundesfinanzrichter die Frage, ob bei einem Klärwärter der Stadtbetriebe, der grds. arbeitstäglich das Zentralklärwerk anfährt, auch wenn er großteils die Pumpwerke im Stadtgebiet wartet und instandsetzt, das Zentralklärwerk seine regelmäßige Arbeitsstätte darstellt oder nicht.

Damit stellt sich auch hier wieder die Frage nach dem qualitativen und quantitativen Schwerpunkt der Arbeitsleistung.

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(Elektro-)Fahrräder für Arbeitnehmer: Lohnsteuerliche Behandlung

E-Bikes und Dienstfahrrad | Leasing | BMF-Schreiben

Wie sind bestimmte Vertragsgestaltungen zum Leasing von Fahrrädern bzw. Elektrofahrrädern lohnsteuerlich zu behandeln? Ein BMF-Schreiben vom 17.11.2017 soll diese Frage nun klären.

Denn darin wird Stellung genommen, welche Konsequenzen die Überlassung von (Elektro-)Fahrrädern an Arbeitnehmer in solchen Fällen mit sich bringen.

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Neues BMF-Schreiben zur Förderung der Elektromobilität

Elektromobilität | Elektrofahrrad | BMF-Schreiben

Nachdem das Bundesfinanzministerium (BMF) zum 14.12.2016 ein Schreiben zur Anwendung der einkommensteuerlichen und lohnsteuerlichen Vorschriften des Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität veröffentlicht hat, folgte am 26.10.2017 nun ein weiterer koordinierter Ländererlass zu diesem Thema.

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Fahrtenbuch: Zuzahlung des Arbeitnehmers steuerlich zu berücksichtigen

Dienstwagenbesteuerung | Fahrtenbuch | Zuzahlungen

Wie sieht es im Hinblick auf Zuzahlungen des Arbeitnehmers zu den vom Arbeitgeber getragenen Leasingraten, die der Arbeitgeber bei Anwendung der 1%-Regelung im laufenden Jahr mindernd angesetzt hatte, aus: Sind diese im Rahmen der Einkommensteuererklärung bei der Versteuerung nach der Fahrtenbuchmethode mindernd zu berücksichtigen oder nicht?

Diese Frage klärte der BFH in seinem Urteil vom 15.02.2017 (VI R 50/15), das am 05.07.2017 veröffentlicht worden ist. Die Feststellung der Ordnungsmäßigkeit eines Fahrtenbuchs spielt dabei eine entscheidende Rolle.

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Welche formalen Anforderungen werden an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch gestellt?

Dienstwagenbesteuerung | Fahrtenbuch | Einzelnachweis-Methode

Das ordnungsgemäße Führen eines Fahrtenbuchs zum Nachweis der beruflichen Nutzung eines Firmenwagens ist immer risikobehaftet. Denn wenn ein Fahrtenbuch in einer steuerlichen Außenprüfung als nicht ordnungsgemäß verworfen wird, wird dementsprechend die Versteuerung nach der pauschalen 1%-Methode vorgenommen.

Zwar ist der Begriff des ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs gesetzlich nicht näher bestimmt. Allerdings lassen sich die formalen Anforderungen aus der strengen Rechtsprechung des BFH ableiten.

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Firmenwagen: Was passiert bei ärztlich bescheinigter Fahruntüchtigkeit?

Firmenwagenbesteuerung | geldwerter Vorteil | Erkrankung

Wie ist bei der Firmenwagenbesteuerung vorzugehen, wenn der Arbeitnehmer z.B. aufgrund einer ärztlich bescheinigten Fahruntüchtigkeit zeitweise nicht zur (privaten) Nutzung eines Firmenwagens befugt ist? Diese Frage klärte das Finanzgericht Düsseldorf mit seiner Entscheidung vom 24.01.2017.

Wie sieht es also demnach mit der Besteuerung der privaten Nutzung eines Firmenwagens in solchen Fällen aus?

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Firmenwagen: Zuzahlung des Arbeitnehmers und der geldwerte Vorteil

Firmenwagenbesteuerung | 1%-Regelung | Benzinkosten

Der BFH veröffentlichte heute gleich zwei Urteile zur steuerlichen Berücksichtigung zu Fragen des Dienstwagens: Unter anderem geht es um die Frage, wie es mit dem geldwerten Vorteil aus der Nutzungsüberlassung aussieht, wenn Nutzungsentgelte und andere Zuzahlungen des Arbeitnehmers an den Arbeitgeber für die private Nutzung und für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte vorliegen.

Was ist also zu beachten, wenn der Arbeitnehmer z. B. für die Benzinkosten selbst aufkommt?

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1%-Regelung bei Nutzung eines ausländischen Kfz

Bruttolistenpreis | Fuhrpark | Ausland

Das Niedersächsische Finanzgericht beschäftigte sich mit der Frage, welche Bemessungsgrundlage für die 1%-Regelung bei Nutzung eines ausländischen Kfz heranzuziehen ist, wenn kein inländischer Bruttolistenpreis existiert.

Was bedeutet das nun für den geldwerten Vorteil bei der Privatnutzung eines (nicht vom Hersteller) importierten Fahrzeugs?

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Der Kundendienstmonteur und seine Tätigkeitsstätte

Entfernungspauschale | Außendienst | regelmäßige Arbeitsstätte

Das Finanzgericht Münster beschäftigte sich letztes Jahr mit der Frage, wie es mit den Fahrtkosten eines Kundendienstmonteurs aussieht, der vom Betriebssitz seines Arbeitgebers zu seinen Einsatzorten aufbricht.

Nun hat der BFH im Rahmen des Revisionsurteils das Urteil des Finanzgerichts Münster (11 K 3235/14 E) aufgehoben. Was bedeutet das nun für die Abrechnung der Fahrtkosten für die Wege zwischen der Wohnung und dem Betrieb des Arbeitgebers?

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Schadensersatz für Unfall bei nicht genehmigter Privatfahrt

Dienstfahrzeug | Privatfahrt | Wildunfall

fotolia_90626533_-heinrichsteffenIm Urteil vom 02.12.2016 (5 K 684/16.KO) beschäftigte sich das Verwaltungsgericht Koblenz mit den Unfallfolgen aus einer nicht genehmigten Privatfahrt: Es entschied, dass die Fürsorgepflicht des Landes nicht gilt, wenn ein Beamter bei einer nicht genehmigten Privatfahrt mit einem Dienstwagen einen Unfall verursacht – mit teuren Folgen für den Beamten.

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