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Der Wettbewerb wird rauer und zwingt Unternehmen meist zu immer kürzeren Entwicklungszyklen. Daher entspricht ein agiles Herangehen im Projekt- oder Produktmanagement viel eher den heutigen Anforderungen als beispielsweise das Wasserfall-Modell. Deshalb setzen immer mehr Unternehmen auf SCRUM. Denn es ermöglicht ihnen schnell auf sich verändernde Gegebenheiten zu reagieren und Herausforderungen mit unterschiedlicher Komplexität und Anzahl beteiligter Personen zu meistern.

Was ist SCRUM eigentlich?

1 SCRUM Überblick

 

 

 

 

Viele setzen SCRUM mit Projektmanagement gleich, was aber so nicht stimmt. Stattdessen ist SCRUM ein Rahmenwerk (engl. Framework), das seine Stärken gerade in komplexen Projekten richtig entfalten kann. Das Rahmen- bzw. Regelwerk beschreibt dabei die Herangehensweise und hilft (Projekt-)Teams qualitativ hochwertige Produkte schnell und effizient zu entwickeln.

Ursprünglich entstammt SCRUM der Softwareentwicklung, wird aber inzwischen in fast allen Bereichen des Projekt- und Produktmanagements eingesetzt. Die Grundidee besagt: oft sind Produkte zu komplex um ihre Umsetzung vollumfänglich zu beschreiben. Denn viele Anforderungen und Einflussfaktoren sind zu Beginn unbekannt oder müssen geschätzt werden – hier hilft es kleinere Arbeitspakete zu definieren. Quasi Schritt für Schritt viele gute Zwischenergebnisse zu erreichen, die als Ganzes ein besseres Produkt ergeben.

Leicht zu verstehen – schwer zu meistern

Es sind nur wenige Regeln im SCRUM-Guide beschrieben. Das bietet den Nutzern großen Freiraum, stellt sie gleichzeitig aber auch vor Herausforderungen. Oft berichten Unternehmen, dass sie zunächst nur Teilbereiche von SCRUM nutzen, das würde eben besser zu ihnen und den etablierten Methoden passen. Erfahrungsgemäß scheitert gerade in diesen Unternehmen die Implementierung am häufigsten. Ganz im eigentlichen Sinne des Frameworks hat es sich in der Praxis bewährt, erst auf Grund gewonnener Erfahrungen Veränderungen am Prozess vorzunehmen und SCRUM zunächst im Sinne des SCRUM Guides zu implementieren.

SCRUM-Schulungen bei der AKADEMIE HERKERT

Wie aber sicherstellen, dass die Implementierung von SCRUM im Unternehmen so reibungslos wie möglich passiert? Dieser Herausforderung stellen wir uns zusammen mit unserem Partner mITSM und bieten ab Ende 2018 bundesweit hochwertige Personenzertifizierungen an. Zertifiziert durch den TÜV Süd und akkreditiert durch ITEMO (IT Education Management Organisation) schult mITSM die Teilnehmer praxisorientiert auf Grundlage des SCRUM Guides von Jeff Sutherland und Ken Schwaber. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer dann eine europaweit anerkannte Zertifizierung mit dem Qualitätssiegel des TÜV Süd.

Aufbau des Trainings - über die Grundlagen zum SCRUM-Profi

Die Weiterbildung ist dreistufig aufgebaut und schließt jeweils mit einer Abschlussprüfung. Man unterscheidet dabei zwischen SCRUM Foundation- und Professional-Level.

 SCRUM


Bei SCRUM Foundation werden wie es der Name aussagt die Grundlagen agiler Methoden vermittelt. Dazu wird detailliert auf das SCRUM-Framework eingegangen und neben der Theorie in konkreten praktischen Übungen veranschaulicht wie SCRUM anzuwenden ist. Mit diesem Wissen arbeiten die Teilnehmer zukünftig in allen Projekt- und Entwicklungsteams effektiver mit und leisten letztendlich einen größeren Beitrag.

Direkt im Anschluss, oder erst nachdem sie Erfahrungen mit SCRUM in der Praxis gesammelt haben, können die Teilnehmer den Schritt auf den Professional-Level machen.

Projektleiter, Projekt- oder Produktmanager, Teamleiter und Mitarbeiter aus SCRUM-Teams erfahren bei SCRUM Master Methoden, Ansätze und Best Practices für die reibungslose Implementierung von SCRUM in ihren Unternehmen. Dafür lernen sie vor allem die Techniken und Prinzipien  des agilen Arbeitens für das eigene Unternehmen zu adaptieren. Als „Servant Leader“ tragen sie zukünftig Verantwortung dafür, die Zusammenarbeit in der Organisation stetig zu optimieren, was den Wert der Ergebnisse für das Unternehmen weiter maximiert.

Projektleiter und Teamleiter, die mit ihren Entwicklungsteams Produkte erstellen und kontinuierlich verbessern, lernen in der SCRUM Product Owner-Schulung vom Anforderungsmanagement bis zur Beurteilung der Zwischenergebnisse alle relevanten Prozessschritte. Hauptaufgabe eines Product Owner ist die Wert-Maximierung des jeweiligen Produktes. Damit das gelingt, delegiert er bspw. Aufgaben und optimiert den Austausch innerhalb des Teams und mit dem Kunden.

Fazit - agil, flexibel & transparent den Unternehmenserfolg sichern

Agiles Projektmanagement hat in fast allen Branchen längst Einzug gehalten. Und die Erfahrungen zeigen: nicht selten sind agile Unternehmen den Mitbewerbern deutlich voraus. Veränderungen im Markt und dessen Anforderungen rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Verbesserungen der Produkte kurzfristig anzustoßen sichert den Unternehmenserfolg. Dafür etablierte Haltungen und Sichtweisen im Unternehmen zu erneuern ist sicher kein kleiner Schritt, aber die Praxis beweist, auf SCRUM zu setzen zahlt sich in den meisten Fällen aus.

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