Grundlagenseminar: Der Datenschutzbeauftragte

Alle Pflichten und praktische Maßnahmen an einem Tag

Präsenz-Seminar, Dauer 1 Tag

40 Teilnehmerstimmen
"Kompetente Präsentation und umfassende Darstellung dieses doch komplexen Themenbereichs."
"Alle Punkte wurden mit Fallbeispielen aus der Praxis wunderbar unterlegt."
"Sehr praxisnah durch viele einprägsame Beispiele."
"Sehr praxisnah und kompetent."
"Viele Fragen praxisbezogen beantwortet, Praxisbezug, Umsetzbarkeit sehr verständlich, gute Arbeitsatmosphäre."
"Direkte, praxisnahe Fragen wurden direkt beantwortet."
"Individueller Bezug zum Teilnehmer."
"Sehr gute Auffrischung der Inhalte DSB und BDSG!"
"Sehr informativ!"
"Auf Fragen wurde eingegangen. Gute Hinweise."
"Sehr zu empfehlen. Referentin 1a!"
"Gut strukturiertes Seminar, Referent reagierte austeilungsfreudig auf Nachfragen."
"Gut strukturierte Einführung in die Materie!"
"Hat mir das Thema näher gebracht und die Umsetzung erleichtert!"
"Sehr zu empfehlen."
"Gut bis sehr gut, weiter zu empfehlen!"
"Lebendiger, praxisbezogener Vortrag, geht auch gerne auf Einzelfragen ein."
"Ein sehr effizienter Tag: klar, strukturiert, verständlich, viel Praxisbezug, klasse Referent."
"Sehr informativer Einstieg in das Thema Datenschutz."
"Komplexes Wissen gut und verständlich vermittelt."
"Gerne wieder."
"Gutes informatives Seminar."
"Ein Seminar, dass in Anbetracht der kurzen Zeit einen sehr guten Überblick verschafft hat."
"Gutes Seminar, gute Einleitung als Datenschutzbeauftragter."
"Klasse!"
"Super Seminar, sehr kompetente und freundliche Seminarleitung."
"Sehr interessant für den Start."
"Ließ keine Wünsche offen. Herr Morgenstern war übermäßig geeignet, kompetent und motiviert. "
"Es hat mir einen guten ersten Eindruck über die Thematik gegeben. "
"Sehr kompakt, übersichtlich, kompetent."
"Die Vortragsweise von Herrn Morgenstern war sehr ansprechend und inhaltlich hervorragend."
"Ich war am Anfang skeptisch gegenüber dieser Weiterbildung, jedoch hat es sich im Laufe der Weiterbildung zum positiven gewandelt. Es wurde viel klarer und verständlicher."
"Das Seminar bietet einen sehr guten Überblick. Die Inhalte wurden auch für Nicht-Juristen sehr verständlich dargestellt."
"Druch das Seminar habe ich meine "Berührungsängste" zum Thema Datenschutz weitgehend überwunden."
"Sehr informativ, am Interesse der Teilnehmer orientiert. Referent sehr kompetent."
"Sehr gute Präsentation mit guten Beispielen für das bessere Verständnis."
"Umfassender Überblick über Pflichten/Aufgaben des Datenschutzbeauftragten in einem Seminartag."
"War alles super, gerne wieder!"
"Das Seminar war gut strukturiert, praxisnah und humorvoll."
"Fachlich versierte Einführung in die Thematik verbunden mit nützlichen praktischen Tipps."
Arbeiten in einem Unternehmen mehr als 9 Mitarbeiter am Computer mit personenbezogenen Daten, wie z. B. Name, Anschrift, Telefonnummer von Kunden, dann sind Geschäftsführer gesetzlich verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Nach § 4f BDSG müssen sie außerdem für die Aus- und Weiterbildung des Datenschutzbeauftragten sorgen. Werden Datenschutzvorschriften nicht eingehalten, haftet das Unternehmen oder auch der Geschäftsführer persönlich. Welche Maßnahmen der Datenschutzbeauftragte ergreifen muss, um das Unternehmen vor Datenschutzpannen und Haftungsansprüchen zu schützen, wird in diesem Praxisseminar aufgezeigt.
 
  • Ziele & Nutzen

    • Der Datenschutzbeauftragte kennt die verschärften Vorschriften des BDSG und alle seine Pflichten - so kann er schnell und mühelos den Handlungsbedarf im Unternehmen ermitteln.
    • Der Datenschutzbeauftragte kann anhand eines konkreten Maßnahmenplans alle erforderlichen Datenschutzmaßnahmen systematisch im Unternehmen umsetzen - und nachweissicher dokumentieren.
    • Der Datenschutzbeauftragte weiß, welche rechtlichen Konsequenzen im Falle einer Datenschutzpanne drohen, wann das Unternehmen haftbar gemacht werden kann und wie er Haftungsrisiken minimiert.
    • Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung, mit der sie ihre Fort- und Weiterbildung gegenüber Aufsichtsbehörden, Vorgesetzten und Kunden nachweisen können.
  • Methodik

    Kombination aus Fachvortrag, Praxisbeispielen, Erfahrungsberichten und Diskussionsrunde.
  • Inhalte

    1. Das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und die EU-Datenschutzgrundverordnung  
    2. Pflichten der Geschäftsführung
    3. Rolle des Datenschutzbeauftragten (DSB)

    • Rechte und Pflichten des DSB
    • Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und anderen Abteilungen; Weisungsbefugnis
     

    4. Aufgaben und praktische Maßnahmen des DSB

    • Überblick
      • Was muss ein DSB jetzt sofort tun?
      • Was muss ein DSB zukünftig regelmäßig tun?
    • Maßnahmenplan
      • Technische und organisatorische Maßnahmen
      • Erstellung von Verzeichnissen
      • Durchführung von Vorabkontrollen inkl. Dokumentation (z. B. zur Prüfung von neuen EDV-Programmen)
      • Information und Schulung von Abteilungsleitern
        • IT-Abteilung (z. B. IT-Sicherheitsmaßnahmen)
        • Personalabteilung (z. B. Beschäftigtendatenschutz)
        • Kundenservice (z. B. Kundendatenschutz)
        • Marketingabteilung (z. B. Auftragsdatenverarbeitung)
      • Schulung und Information der Mitarbeiter/-innen (z. B. Verpflichtung auf das Datenschutzgeheimnis)
     

    Alle Maßnahmen werden anhand der dafür notwendigen Vorlagen und Formulare Schritt für Schritt erklärt!

    • Die häufigsten Mitarbeiterfehler und wie diese vermieden werden können.
     

    5. Rechtliche Konsequenzen und Haftungsrisiken

    6. Praxisnahe Fallbeispiele: Datenschutz, IT-Sicherheit

  • Teilnehmerkreis

    • Interne/externe Datenschutzbeauftragte, neu bestellte/zukünftige Datenschutzbeauftragte
    • IT-Leitung, Geschäftsführung, Personalleitung
      (Diese sollen laut BDSG nicht zum Datenschutzbeauftragten bestellt werden)
  • Extra-Plus: Arbeitshilfen

    Alle Seminarteilnehmer erhalten kostenlos Zugang zum Downloadbereich mit zahlreichen Checklisten, Vorlagen und Merkblättern sowie ein Einführungsvideo für den DSB.

    Die praktischen Arbeitshilfen im Überblick:

    Betrieblicher Datenschutzbeauftragter DSB
    • Bestellungsschreiben
    • Aufgaben des Datenschutzbeauftragten (Stellenbeschreibung)
    • Merkblatt Fachkunde und Zuverlässigkeit

    Checklisten zum Datenschutz
    • Kurzcheck Datenschutz
    • Checkliste Datenschutzbeauftragter
    • Checkliste Auftragsdatenverarbeitung

    Merkblätter
    • Merkblatt Auftragsdatenverarbeitung
    • Merkblatt Schutzstufen personenbezogener Daten
    • Kleines Lexikon zum Datenschutz

    Musterschreiben
    • Mustervertrag Datenträgervernichtung
    • Muster Anlage zum Arbeitsvertrag
    • Verfahrensverzeichnis für Jedermann

    Wichtige Adressen
    • Aufsichtsbehörden

    Video
    • Die gesetzlichen Aufgaben des Datenschutzbeauftragten
  • Interview mit dem Referent Jan Morgenstern

    Grundlagenseminar Datenschutz – Interview mit dem Referent Jan Morgenstern

    Wann ist die Ausbildung eines Datenschutzbeauftragten (DSB) notwendig?
    Sobald in einem Unternehmen mehr als neun Mitarbeiter am Computer – also automatisiert – mit personenbezogenen Daten wie z. B. Name, Anschrift, Telefonnummern von Kunden arbeiten, sind Geschäftsführer gesetzlich verpflichtet, einen DSB zu bestellen.
    Achtung: Wenn die personenbezogenen Daten geschäftsmäßig zum Zwecke der Übermittlung automatisiert verarbeitet werden, ist unabhängig von der Anzahl der mit der Verarbeitung beschäftigten Personen immer ein DSB notwendig.

    Wer darf zum DSB bestellt werden?
    Der DSB muss gewisse Voraussetzungen erfüllen: Vor allem muss er die erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzen.
    Fachkunde bedeutet insbesondere, dass er rechtliche, organisatorische und technische Kenntnisse hat. Die Zuverlässigkeit ist erfüllt, wenn eine klare Trennung zwischen der verantwortlichen Stelle und dem Beauftragten herrscht. Wenn diese fehlt, entsteht ein Interessenkonflikt.
    Daher können grundsätzlich weder IT-Leiter, Personalleiter, Vertriebsleiter noch die Geschäftsführung selbst die Aufgaben des DSB übernehmen. Auch bei einem zu engen persönlichen Näheverhältnis zwischen DSB und der verantwortlichen Stelle (z. B. die Ehefrau oder der Sohn des Inhabers oder Geschäftsführers) besteht regelmäßig die Gefahr eines Interessenkonflikts.

    Welche Aufgaben hat der DSB im Unternehmen?
    Der DSB hat auf die Einhaltung des BDSG und anderer Datenschutzvorschriften hinzuwirken. Dazu muss er neben der Überwachung von Datenverarbeitungsprogrammen auch die Mitarbeiter im Unternehmen schulen und für Datenschutz sensibilisieren. Die Dokumentation ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Arbeit eines DSB.

    Wieso ist es wichtig, dass sich DSB regelmäßig weiterbilden?
    Im Bereich Datenschutz ist es notwendig, ständig aktuelles Wissen zu sammeln. Zudem ist die Aufrechterhaltung der Fachkunde notwendig, um die dauerhafte formale Rechtmäßigkeit der Bestellung nicht zu gefährden.

    Was sind die Konsequenzen bei Nicht-Bestellung eines DSB?
    Es besteht die Gefahr eines Organisationsverschuldens. Außerdem droht ein Eingreifen der Aufsichtsbehörde nach § 38 BDSG. Abgesehen hiervon kann ein Bußgeld bis zu 50.000 EUR unmittelbare Folge einer fehlenden oder nicht ordnungsgemäßen Bestellung eines DSB sein.

    Referent: Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht Jan Morgenstern, MORGENSTERN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (www.m-kanzlei.de)
     

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Zeitraum Ort Referent Hotel   Termine drucken
23.05.2017 Stuttgart-Sindelfingen Angelika Wiersgalla
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23.05.2017 München Jan Morgenstern
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30.05.2017 Hannover Jan Morgenstern
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30.05.2017 Berlin Angelika Wiersgalla
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08.06.2017 Frankfurt am Main Angelika Wiersgalla
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13.06.2017 Köln Angelika Wiersgalla
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08.11.2017 Düsseldorf Angelika Wiersgalla
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15.11.2017 München Jan Morgenstern
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22.11.2017 Hamburg Jan Morgenstern
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22.11.2017 Frankfurt am Main Angelika Wiersgalla
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29.11.2017 Stuttgart Angelika Wiersgalla
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06.12.2017 Leipzig Angelika Wiersgalla
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Beginn 10:00 Uhr
Ende 17:00 Uhr
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695,00 € zzgl. MwSt.
827,05 € inkl. MwSt.

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